Australien und die Koalas
Am Freitag, den 18. September durfte sich die Koalaklasse über Besuch von einem weit entfernten Kontinent freuen und zwar aus Australien. Die Koalaklasse hat sich in den letzten Wochen intensiv mit ihrem neuen Klassentier, dem Koala und seinem Heimatland Australien, beschäftigt und ganz viel über das Land und seine Tierwelt herausgefunden. Da war natürlich der Besuch aus Australien von Frau Pavlovic, einer ehemaligen Deutschlehrerin aus Perth, ein ganz besonderes Highlight. Die Kinder hatten viele Fragen, die sie Frau Pavlovic stellen durften und lauschten gebannt ihren Erzählungen. Die Koala-Kinder hatten im Vorfeld Forscherfragen gesammelt. Für die Klasse 2b stand dabei ihr Interesse an dem Land und seiner Natur im Vordergrund, seinen Städten und daran, wie die Kinder in Australien leben. Wir haben vieles darüber erfahren, wo es Gemeinsamkeiten und Unterschiede gibt – ob in der Schule, im Alltag und in der Freizeitgestaltung.
Die Kinder lernten, dass in Australien die Schule jeden Tag bis 15:00 Uhr dauert und die Schüler und Schülerinnen sich zum selbst mitgebrachten Mittagessen (Mensen oder Kantinen gibt es nicht) draußen in den Schulgarten oder den Schulhof unter große Sonnensegel setzen. In Australien sind die Kinder unheimlich sportlich und beschäftigen sich in ihrer Freizeit sehr gerne mit verschiedenen Sportarten. Außerdem haben wir erfahren, dass es Australian Football gibt, was eine ganz eigene Sportart ist und darüber wollen wir zukünftig mehr erfahren.
Es war auch spannend zu hören, dass die Kinder in Australien gerade ihre kurzen Winterferien hinter sich haben und dort nun der Frühling beginnt.
Frau Pavlovic erzählte, dass es in der Nähe von Perth ein lustiges Tier gibt, welches Quokka heißt und immer lächelt, weshalb viele Menschen mit ihm gerne Selfies machen. Zum Abschluss brachte uns Frau Pavlovic noch das Lied Head, Shoulders, Knees and Toes bei und wir haben uns riesig gefreut, dass Familie Müllenborn diesen Besuch aus dem 14.500 km entfernten Perth möglich gemacht hat.
Text: A. Akkermans

